Frischer Auftritt fürs traditionsreiche Quartierblatt
Wulchechratzer neu in Farbe
von der Redaktion
Seit über 60 Jahren berichtet der Wulchechratzer über das Quartierleben in Bern-Bethlehem. Nun erscheint die beliebte Quartierzeitung erstmals in Farbe – mit einem modernen, leserfreundlichen Layout und auf hochwertigem Papier. Trotz dieser sichtbaren Neuerung bleibt der Wulchechratzer seinen Wurzeln treu: dem handlichen Format, der klaren Sprache und der tiefen lokalen Verankerung.
Der Schritt zu Farbe und frischem Design ist ein bewusster Entscheid – und ein deutliches Zeichen dafür, dass gedruckte Quartiermedien auch in herausfordernden Zeiten innovativ bleiben können. Während viele Printpublikationen mit rückläufigen Abonnements und Inserateeinnahmen kämpfen, steht der Wulchechratzer weiterhin stabil da – dank einer treuen Leserschaft, engagierten Spenderinnen und Spendern sowie langjährigen Inserierenden.
Die Überarbeitung bringt nicht nur Farbe: Neu finden sich sogenannte «Leads» – kurze Einleitungstexte, die den Einstieg in längere Beiträge erleichtern. Auch die Rubrikenstruktur wurde vereinfacht. Statt einzelne Gebiete wie Gäbelbach oder Tscharnergut separat zu behandeln, gilt: Wir alle sind Bethlehem.
Nachhaltigkeit bleibt ein Thema
Das neue Papier stammt aus FSC-zertifiziertem Anbau und ersetzt Recyclingpapier, dessen Herstellung ökologisch umstritten ist. Für die farbige Produktion wurden zudem die Inseratepreise leicht angepasst – die erste Erhöhung seit über zehn Jahren.

